Allgemeine Geschäfts­bedingungen

Stand: September 2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Max Hirt, Löninger Str. 5, 49740 Haselünne (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden über Leistungen in den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, Hosting sowie Wartung und Support.

(2) Kunden können Verbraucher im Sinne des § 13 BGB oder Unternehmer im Sinne des § 14 BGB sein. Regelungen, die nur gegenüber Unternehmern gelten, sind ausdrücklich gekennzeichnet.

(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt. Individuelle Vereinbarungen im Angebot haben Vorrang vor diesen AGB.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung von Leistungen und Preisen auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar. Grundlage jedes Auftrags ist ein individuelles Angebot des Anbieters.

(2) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot in Textform (z. B. per E-Mail) oder durch Unterschrift annimmt. An ein Angebot hält sich der Anbieter 30 Tage ab Angebotsdatum gebunden, sofern im Angebot nichts anderes angegeben ist.

(3) Verbrauchern steht bei Verträgen, die ausschließlich über Fernkommunikationsmittel geschlossen werden, ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung unter www.maxhirt.de/widerruf/.

§ 3 Leistungsumfang

(1) Art und Umfang der Leistungen, insbesondere Anzahl der Seiten und Inhaltsbereiche, Sprachen, Funktionen, Anzahl der Korrekturrunden und Zeitrahmen, ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.

(2) Änderungs- oder Erweiterungswünsche, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden gesondert nach Aufwand oder auf Grundlage eines Zusatzangebots vergütet. Sie können den Zeitplan verlängern.

(3) Soweit der Anbieter Rechtstexte (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung) als Vorlage erstellt oder einbindet, geschieht dies auf Grundlage der Angaben des Kunden. Dies stellt keine Rechtsberatung dar. Für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit der Rechtstexte ist der Kunde verantwortlich; eine anwaltliche Prüfung wird empfohlen.

(4) Websites werden für die jeweils aktuellen Versionen gängiger Browser und für mobile Endgeräte optimiert.

§ 4 Korrekturrunden

(1) Die Anzahl der enthaltenen Korrekturrunden ergibt sich aus dem Angebot. Eine Korrekturrunde umfasst die gesammelten Änderungswünsche des Kunden zu einem vorgelegten Entwurfsstand, die in einer Nachricht übermittelt werden.

(2) Weitere Korrekturrunden werden nach Aufwand gemäß der jeweils aktuellen Preisliste vergütet.

(3) Nach Freigabe des Designs durch den Kunden sind grundlegende Änderungen am Design nicht mehr in den Korrekturrunden enthalten und werden gesondert vergütet.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt die für die Leistung erforderlichen Inhalte und Informationen (insbesondere Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) rechtzeitig, vollständig und in geeigneten digitalen Formaten zur Verfügung.

(2) Verzögert sich die Mitwirkung des Kunden, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend.

(3) Stellt der Kunde erforderliche Inhalte trotz Erinnerung länger als acht Wochen nicht zur Verfügung, ist der Anbieter berechtigt, das Projekt ruhen zu lassen und die bis dahin erbrachten Leistungen abzurechnen. Das Projekt wird auf Wunsch des Kunden nach Abstimmung eines neuen Zeitplans fortgesetzt; bereits abgerechnete Leistungen werden auf die Gesamtvergütung angerechnet.

(4) Der Kunde versichert, dass er über die erforderlichen Rechte an allen von ihm gelieferten Inhalten verfügt und deren Nutzung keine Rechte Dritter verletzt. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer von ihm zu vertretenden Verletzung dieser Pflicht beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.

§ 6 Termine

Im Angebot genannte Zeitrahmen sind Richtwerte, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart werden. Sie setzen die rechtzeitige Mitwirkung des Kunden nach § 5 voraus.

§ 7 Abnahme

(1) Nach Fertigstellung stellt der Anbieter dem Kunden die Website zur Prüfung zur Verfügung und fordert ihn zur Abnahme auf.

(2) Die Abnahme darf nicht wegen unwesentlicher Mängel verweigert werden. Unwesentliche Mängel beseitigt der Anbieter im Rahmen der Gewährleistung.

(3) Die Website gilt als abgenommen, wenn der Kunde die Abnahme nicht innerhalb von 14 Tagen nach der Aufforderung unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert (§ 640 Abs. 2 BGB). Ist der Kunde Verbraucher, weist der Anbieter ihn zusammen mit der Aufforderung in Textform auf diese Folge hin.

(4) Gegenüber Unternehmern gilt die Website zudem als abgenommen, sobald sie auf Wunsch des Kunden veröffentlicht wird.

§ 8 Vergütung und Zahlung

(1) Es gelten die im Angebot genannten Preise. Gegenüber Unternehmern verstehen sich alle Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Angebote an Verbraucher weisen Gesamtpreise einschließlich Umsatzsteuer aus.

(2) Sofern nichts anderes vereinbart ist, sind 50 % der Vergütung bei Auftragserteilung (Anzahlung) und 50 % nach Abnahme fällig. Auf Wunsch des Kunden kann die gesamte Vergütung bei Auftragserteilung gezahlt werden.

(3) Mit der Umsetzung beginnt der Anbieter nach Eingang der Anzahlung.

(4) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen.

(5) Laufende Leistungen (Hosting, Wartung und Support) werden monatlich im Voraus abgerechnet.

§ 9 Nutzungsrechte

(1) Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde an der für ihn erstellten Website einschließlich des Quellcodes das zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte, übertragbare Nutzungsrecht einschließlich des Rechts zur Bearbeitung.

(2) Bis zur vollständigen Zahlung ist die Nutzung und Veröffentlichung der Website nur vorläufig gestattet. Befindet sich der Kunde mit der Zahlung in Verzug, kann der Anbieter diese Gestattung nach erfolgloser Mahnung mit angemessener Frist widerrufen.

(3) Für eingesetzte Fremdkomponenten (z. B. Schriftarten, Open-Source-Software, lizenzierte Bilder) gelten die Lizenzbedingungen der jeweiligen Rechteinhaber. Der Anbieter weist den Kunden auf wesentliche Lizenzbedingungen hin.

(4) Entwürfe und Konzepte, die nicht umgesetzt wurden, verbleiben beim Anbieter.

§ 10 Referenzen

Der Anbieter darf das Projekt (Name des Kunden, Logo, Screenshots und eine kurze Beschreibung) als Referenz auf seiner Website und in eigenen Präsentationen zeigen sowie auf der Website des Kunden einen dezenten Hinweis „Webdesign: Max Hirt“ mit Link setzen. Der Kunde kann dem jederzeit ohne Angabe von Gründen in Textform widersprechen; der Anbieter entfernt die Referenz bzw. den Hinweis dann innerhalb angemessener Frist.

§ 11 Hosting und Domains

(1) Das Hosting der Website erfolgt nach Wahl des Kunden entweder über das Konto des Anbieters gegen die im Angebot genannte monatliche Vergütung oder über ein eigenes Konto des Kunden bei einem Hoster seiner Wahl. Im zweiten Fall kommt der Hostingvertrag unmittelbar zwischen dem Kunden und dem Hoster zustande.

(2) Beim Hosting über den Anbieter setzt dieser Dienste externer Anbieter ein (z. B. Vercel Inc.). Die Verfügbarkeit der Website hängt auch von diesen Diensten ab. Für Ausfälle, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, haftet er nicht.

(3) Domains werden grundsätzlich auf den Namen des Kunden registriert, sodass der Kunde Inhaber der Domain bleibt.

(4) Das Hosting über den Anbieter kann von beiden Seiten mit einer Frist zum Ende des Kalendermonats in Textform gekündigt werden. Der Anbieter unterstützt den Kunden angemessen beim Umzug der Website; darüber hinausgehender Aufwand wird nach Absprache vergütet.

(5) Soweit der Anbieter im Rahmen von Hosting, Wartung oder Support personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

§ 12 Wartung und Support

(1) Der Umfang von Wartungs- und Supportleistungen (z. B. technische Aktualisierungen, kleinere Änderungen, Reaktionszeiten) ergibt sich aus dem Angebot.

(2) Wartungsverträge haben keine Mindestlaufzeit und können von beiden Seiten jederzeit zum Ende des Kalendermonats in Textform gekündigt werden.

(3) Leistungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, werden nach Aufwand vergütet. Nicht genutzte monatliche Kontingente verfallen am Monatsende.

§ 13 Kündigung eines Projekts

(1) Der Kunde kann den Projektvertrag bis zur Fertigstellung jederzeit kündigen. In diesem Fall steht dem Anbieter anstelle der Vergütung nach § 648 Satz 2 BGB eine Pauschale in folgender Höhe der vereinbarten Gesamtvergütung zu:

  • bei Kündigung vor Beginn der Arbeiten: 10 %,
  • bei Kündigung nach Beginn der Arbeiten an Konzept und Struktur: 30 %,
  • bei Kündigung nach Freigabe des Designs: 60 %,
  • bei Kündigung während der technischen Umsetzung: 80 %.

(2) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Vergütungsanspruch zusteht. Dem Anbieter bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ihm nach § 648 Satz 2 BGB eine höhere Vergütung zusteht.

(3) Eine geleistete Anzahlung wird verrechnet. Übersteigt sie den nach Absatz 1 oder 2 geschuldeten Betrag, wird der Differenzbetrag erstattet.

(4) Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund sowie ein gesetzliches Widerrufsrecht von Verbrauchern bleiben unberührt.

§ 14 Gewährleistung

(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte.

(2) Keine Mängel sind Beeinträchtigungen, die auf Änderungen der Website durch den Kunden oder Dritte, auf vom Kunden gelieferte Inhalte oder auf nicht vom Anbieter zu vertretende Änderungen externer Dienste oder Browser nach der Abnahme zurückgehen.

§ 15 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Für die rechtliche Zulässigkeit der vom Kunden gelieferten oder freigegebenen Inhalte ist der Kunde verantwortlich.

§ 16 Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung unter www.maxhirt.de/datenschutz/.

§ 17 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.

(3) Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.